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Situationsbeschreibung 2020/2021

Unsere Schülerzahl ist besonders durch die Flüchtlingskinder sehr wechselhaft. In diesem Schuljahr lernen ca. 210 Kinder in 11 Klassen in unserer Grundschule. Die Kinder kommen mit sehr unterschiedlichen Sprachständen, teilweise ohne Deutschkenntnisse, und oft nicht altersgerechten Lernentwicklungsständen zu uns.
Es begleiten sie jetzt 12 Lehrer, eine Kollegin zur sonderpädagogischen Förderung und zwei Pädagogische Mitarbeiterinnen beim Lernprozess. Von unseren 210 Kindern sind etwa ¼ ausländischer Herkunft. Die Schulsozialarbeiterin unterstützt den Integrationsprozess durch verschiedene Projekte und Hilfestellungen für die Eltern. So führt sie gemeinsam mit der Schulleitung eine extra Elternzusammenkunft mit den rumänischen Elternhäusern durch.

 

Um den Kindern neben den Einrichtungen wie Botanikschule, Zooschule u. ä. auch andere Lernangebote zu machen, arbeiten wir weiterhin eng mit dem Thiem 20 und dem Gröninger Bad zusammen. Hier entstanden z. B. die Abschlussfilme der 4. Klassen, was wir als Tradition fortführen wollen.
Mit dem Thiem 20 arbeiteten wir bereits seit vielen Jahren erfolgreich zusammen. Die künstlerischen Projekte dort im Haus werden durch schulische Projekte ergänzt. So arbeitet in Kooperation mit dem Künstlerverband auch dieses Jahr eine Künstlerin mit den 2. Klassen im Unterricht in Halbgruppen. Auch das Puppentheater wird mit einbezogen. Alle Projekte sollen das Lern- und Sozialverhalten der Kinder positiv beeinflussen, da wir in diesem Bereich einen besonderen pädagogischen Schwerpunkt erleben. Unsere Schulsozialarbeiterin wird darum ein Verhaltenstraining mit unseren Schulanfängern durchführen.
Weitere interessante Projekte zur Verkehrserziehung, bewegte Schule: Tanz, ein eigenes Weihnachtsstück oder die Theaterbesuche zum Weihnachtsmusical sollen das Schulleben bereichern. Hierbei spielt auch die Zusammenarbeit mit den Eltern eine große Rolle, da nur noch wenige Kinder in gefestigten sozialen Strukturen aufwachsen.
Wir hoffen, dass die geplanten Projekte/ Veranstaltungen trotz der Hygienemaßnahmen aufgrund der Coronapandemie stattfinden können.
In diesem Schuljahr soll die Ausstellung „Echt klasse“ nachgeholt werden.

 

In jeder Klasse lernen Kinder mit Teilleistungsstörungen und erhöhtem Förderbedarf in den Bereichen Lernen, Sprache, Hören, Körper oder emotionale soziale Entwicklung. Einige Kinder lernen im gemeinsamen Unterricht. Somit ist der differenzierte Unterricht fester und notwendiger Bestandteil unserer Arbeit. Wir nutzen alle Möglichkeiten zur Zusammenarbeit mit verschiedenen Förderschulen, Therapieeinrichtungen und Beratungsstellen. Wir befinden uns auf dem Weg zur Inklusiven Schule und zur Integrativen Schule, da zunehmend mehr Kinder mit Migrationshintergrund bei uns lernen. Wir vertiefen weiterhin unsere Zusammenarbeit mit den Sozialarbeitern im Wohnheim Unterhorstweg.
Inzwischen haben wir auch feste Förderstunden integrieren können mit zwei Partnern und in Kleingruppen, um das Konzept zum Beheben von Lernrückständen durch Corona umzusetzen. Dazu gehört auch die Anschaffung von Anschauungsmaterialien oder Büchern und Projekte für das gemeinsame soziale Zusammenleben.

 

Der Schwerpunkt liegt in der Flexiblen Schuleingangsphase, in der die Kinder in ihrem eigenen Lerntempo arbeiten können. Da hier bereits eine große Unterschiedlichkeit zu erkennen ist und wir Beständigkeit und Ruhe in den Unterrichtsablauf bringen wollen, arbeiten die Kinder jahrgangshomogen. Dafür haben wir geeignete und auch differenzierte Lehrwerke ausgewählt.
Die Vielfalt in den Klassen ist schon so groß, dass wir von jahrgangsgemischter Arbeit, außer in Projekten, absehen. Zusätzlich nutzen wir auch die Planarbeit oder Stationslernen.

 

Die Hausaufgabenstunden werden vereinzelt von unserer Pädagogischen Mitarbeiterin oder vom Hort betreut. Die Kinder erhalten Hilfe und Unterstützung von pädagogischen Fachkräften.

 

Die Schwerpunkte Leseförderung und Gesunde Schule bleiben Mittelpunkt unserer Arbeit. Traditionen wie Leseclub, Lesewettbewerb, Zusammenarbeit mit der Fahrbibliothek oder AG Schülerzeitung werden fortgeführt und die Unterrichtsarbeit wird auf die Entwicklung der Lesekompetenz ausgerichtet. Unsere Schule hat das BiSS Projekt „Bildung durch Sprache und Schrift“ in Zusammenarbeit mit dem LISA, welches im Schuljahr 2014/ 15 startete, abgeschlossen. Ebenso das Schulschreiberprojekt, welches wir in Zusammenarbeit mit dem Friedrich-Bödecker-Kreis zum zweiten Mal durchführten. Auch Schriftstellerlesungen sollen zur Lesemotivation beitragen. Zwei Kolleginnen, je eine aus der SEP und eine aus dem Team 3/4, nehmen an der Weiterbildung „Quop“ teil, mit dem Ziel Lesediagnostik und -förderung der Schüler durch digitale Lernstanderhebungen zu begleiten.
Wir haben eine Schulbibliothek und die Fahrbibliothek, in denen eine Mitarbeiterin über die AQB Leseangebote unterbreitet.

 

Zusätzlich bieten wir für unsere Kinder zwei Sportförderstunden an, um die Koordination und Motorik zu verbessern.

 

In diesem Schuljahr bieten wir Frischmilch und Obst über ein Förderprogramm an. Diese Maßnahme unterstützt die Gesundheitserziehung unserer Kinder. Veranstaltungen wie Osterstaffel, Sportfest oder "Kinder stark machen" bilden dabei sportliche Höhepunkte.
Am Ende des Schuljahres werden wir die Ergebnisse des Tanzprojektes beim Familienfest präsentieren. Der Neugierexpress lädt dann zum Experimentieren ein.

 

Das Kollegium arbeitet in den Teams 1/2 und 3/4 zusammen. Eine Kollegin unterstützt und berät bei der Diagnostik und Förderplanung, die Schulsozialarbeiterin besonders im Bereich der emotional sozialen Entwicklung. Auch Eltern können sich vertrauensvoll an sie wenden.

 

Im Fortbildungskonzept der Schule sind entsprechende Veranstaltungen zur Thematik digitale Bildung, Prävention gegen sexuelle Gewalt und gezielte Veranstaltungen zum Sprach- und Schrifterwerb sowie der Entwicklung der Lesekompetenz verankert.
Alle Klassen arbeiten am PC mit „Anton“ und „Leseo“. Theaterstücke altersgerecht zum Thema sexueller Umgang miteinander sollen Eltern und Kinder zum Thema sexuelle Gewalt sensibilisieren. Auch der Hort bietet jährlich Schulungen mit dem Sicher und Stark Team an.

 

Wir hoffen, wenn unsere Schüler ein gutes Schulklima und eine enge Zusammenarbeit aller Lehrkräfte und Partner erleben, wird auch unter ihnen gemeinsames freudvolles Lernen und ein angemessener Umgang miteinander, geprägt von gegenseitiger Hilfe und Unterstützung, gelingen

 




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